Gärtnerei/Baumschule Praskac Tulln

Pflanz mich doch!

Der Herbst ist die Zeit der Veränderungen: Langsam, aber sicher bereitet sich die Natur auf die Winterpause vor. Ehe im Garten die wohlverdiente Ruhe einkehrt, können nicht nur Frühlingszwiebelblumen, sondern auch noch Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt werden.

Obwohl man in Containertöpfen gekaufte Gehölze und Stauden während der ganzen Gartensaison setzen kann, ist der Herbst die ideale Pflanzzeit für winterharte Gewächse. Der Gartenboden ist dann noch so warm, dass sie sofort mit dem neuen Wurzelwachstum beginnen und später im Frühling einen Startvorteil haben. Auch die winterlichen Niederschläge kommen den Pflanzen zu Gute.

 

Blütenpracht im neuen Beet

Für ein neues Staudenbeet werden Unkräuter entfernt, wird der Boden tiefgründig gelockert und mit frischer Erde und reifem Kompost verbessert. Die Stauden werden vor dem Pflanzen samt Topf gut gewässert. Setzen Sie nicht jeweils nur eine Pflanze, sondern drei bis fünf einer Art zusammen in Gruppen, das ergibt später ein natürliches Bild. Nach der Pflanzung gießen Sie das Beet kräftig ein. Mit einer Abdeckung aus Laub oder Reisig gehen die Pflanzen geschützt in den ersten Winter.

 

Gehölze bringen Struktur in den Garten

Bei der Auswahl von Bäumen und Sträuchern sollte man den Platzbedarf beachten, damit sie später nicht „über den Kopf wachsen“. Der Wurzelballen wird in Wasser getaucht, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Das vorbereitete Pflanzloch soll etwa doppelt so groß sein, wie der Ballen groß ist. Den Grund der Pflanzgrube lockert man mit der Grabgabel, um das Einwurzeln zu erleichtern. Die Aushuberde wird mit frischer Pflanzerde und Kompost vermischt und nach dem Auffüllen festgetreten. Ein Erdwall sorgt dafür, dass das Wasser beim Gießen direkt zu den Wurzeln kommt. Frisch gepflanzte Bäume und große Sträucher erhalten einen oder mehrere Pfähle als Windschutzverankerung.