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gelbe Tulpen

Im Herbst den Frühling pflanzen!

Wer im Frühjahr möglichst rasch einen bunten Garten oder Balkon genießen möchte, kann im Herbst den Grundstein dafür legen: Zwiebeln und Knollen werden dann gepflanzt, denn sie brauchen die Kälteperiode des Winters, um im kommenden Frühjahr zu blühen.

Stimmungsmacher

Blumenzwiebeln sind kleine Wunderwerke– sie tragen alle Nährstoffe, die sie für ihre Entwicklung benötigen, bereits in sich und kommen nach dem Winter schnell zur Blüte. Die ersten unter ihnen stimmen schon auf das Frühjahr ein, wenn die kalte Zeit noch gar nicht richtig vorbei ist. Bereits im Februar erscheinen die ersten Blüten der Krokusse, später folgen Narzissen, Traubenhyazinthen und Tulpen. Ein ungewöhnliches Highlight setzen Fritillarien. Neben den bekannten Kaiserkronen gehören zu dieser Gattung auch so ungewöhnliche Arten wie die zierliche Schachbrettblume oder die exotisch anmutende Persische Kaiserkrone.

 

Kleine Kraftpakete

Von Oktober bis Ende November – solange der Boden frostfrei ist – kommen die Blumenzwiebeln in den Boden und werden dreimal so tief gepflanzt wie die Zwiebel hoch ist. Schwere, lehmige Böden verbessert man mit Sand, bei nassen Böden sorgt eine Kiesschicht am Boden des Pflanzloches für guten Wasserabzug. In kleinen Drahtkörben ausgepflanzt, sind die Zwiebeln vor Mäusefraß sicher. Eine Kompostgabe im Herbst tut bestehenden Pflanzungen gut.

Zwiebelblumen und eignen sich auch gut für den Topfgarten auf Balkon und Terrasse und sie blühen im nächsten Jahr wieder, wenn man ihnen Zeit gibt, die Nährstoffe aus den Blättern in die Zwiebeln zu verlagern. Dieser Vorgang dauert einige Wochen und ist abgeschlossen, wenn die Blätter vergilbt sind. Erst dann sollten die Blätter entfernt werden. Samenstände hingegen werden abgeschnitten, damit die Pflanze ihre Kraft nicht in die Samenausbildung, sondern in die Zwiebel legt. Damit ist für ein Farbenspektakel auch im nächsten Frühjahr vorgesorgt.