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Advent bei Gärtnern und Floristen

Auch in diesem besonderen Advent 2020 bieten Ihnen die heimischen Fachbetriebe Adventliches in Hülle und Fülle. Gärtnereien mit eigener Produktion können auch während des Lockdowns vor Ort verkaufen. Floristen dürfen ihre Geschäfte nicht öffnen, sind aber trotzdem für ihre Kunden da. So gut wie alle Gärtnereien und Floristen bieten einen Lieferservice an, viele haben auch Online-Shops.

 

„Weil wir in den nächsten Wochen so viel zu Hause sein werden wie noch nie, sehnen wir uns besonders nach einem heimeligen Ambiente. Ein schön gestalteter Adventkranz, Weihnachtssterne oder andere blühende Dekoration können uns in den nächsten Wochen helfen, die Stimmung und das Wohlbefinden zu heben“, erklärt Micaela Schantl vom AMA-Blumenmarketing.

 

Es wird früh dunkel, Nebel und kühle Tage künden vom baldigen Winter. Sie naht – die besinnliche Zeit – mit ihren reichen Düften von frischem Tannenreisig, Lebkuchen und Kerzen aus Bienenwachs, mit Aromen, wie Zimt, Anis, Mandarinen und Orangen für Haus und Heim. Es duftet wieder – nach Advent, der festlichsten Zeit des Jahres. 

Visuell tut sich was in diesen Tagen. Orchideen, Azaleen, Amaryllis und die Stars der Adventzeit – die Weihnachtssterne – haben nun Hochsaison. Dazu kommen traditioneller Advent- und Weihnachtsschmuck in den Farben Rot und Grün sowie – für festliche Dekorationen zu Weihnachten – trendige Arrangements in Weiß, Silber und Gold und Rosé.

Ein Besuch in Ihrer Gärtnerei zahlt sich aus. Denn unter den exklusiven Adventkränzen findet sich sicher Ihr Lieblingsstück oder, Sie lassen sich einen individuellen Kranz ganz nach Ihren persönlichen Wünschen binden und gestalten. Auch wer Geschenke und Mitbringsel sucht, wird dort fündig. Das reicht von den Barbarazweigen Anfang Dezember als kleine Aufmerksamkeit zum Namenstag, über den floral gestalteten Nikolausstiefel hin bis zum festlichen Adventgesteck. Mit den Dekorationsideen der Floristen aus Koniferenzweigen, Zapfen, Nüssen, Kerzen und weihnachtlichen Accessoires schafft sich jeder zu Hause sein stilgerechtes Weihnachtsambiente. Bei Ihrem Gärtner finden Sie auch in der kalten Jahreszeit Blühendes für Ihre Wohnung.

 

Am 29. November ist der erste Advent.

Da der 24. Dezember auf einen Donnerstag fällt, werden auf dem „Wichern’schen Adventkranz“ – dieses Jahr vier weiße und 22 rote Kerzen stehen. Für jeden Advent-Sonntag eine weiße und für jeden Wochentag dazwischen je eine rote Kerze. Der „Wichern’sche Adventkranz“ ist nach dem Hamburger Erfinder des Adventkranzes – Johann Hinrich Wichern (1808–1881) benannt. Da Wichern ein protestantischer Geistlicher war, finden wir Nachbildungen dieses „Ur-Adventkranzes“ heute noch in manchen Evangelischen Kirchen Deutschlands und in der Zentrale der Diakonie in Wien.

Tipp: 
Adventkränze, die aus „gemischtem“ Reisig gebunden werden – also aus Edeltanne, Scheinzypresse, Wacholder, Sicheltanne, Douglasie u. a. – verlieren kaum Nadeln, wirken auch kurz vor dem Fest noch frisch und duften angenehm weihnachtlich.

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