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Rosenschnitt im Sommer

Nach einem wunderschönen Rosenmonat Juni sind viele Rosen bereits verblüht. Nun ist es an der Zeit, sich ihrer Pflege anzunehmen, denn viele Sorten bieten uns sechs bis acht Wochen nach dem Sommerschnitt eine zweite Blüte. Diese fällt zwar nicht so prächtig aus, wie die erste, aber darauf verzichten sollten Sie auf keinen Fall!

Schneiden Sie verblühte Rosentriebe kompakt wachsender Beetrosen (zu dieser Gruppe zählen Edel-, Polyantha- und Zwergrosen) auf das nächste gut ausgebildete fünfzählige Blatt zurück. Langtriebige Sorten können Sie um gut 20 cm zurückschneiden, damit der kommende Blütenflor nicht an zu dünnen, hohen Trieben entsteht. Schneiden Sie alle Triebe dieser Rosen auf ein gleichmäßiges Niveau zurück. Nach einer sechswöchigen Pause können Sie mit dem nächsten Blütenflor rechnen.

Der Schnitt von Strauchrosen erfolgt, wenn die Rose komplett verblüht ist. Danach kürzen Sie von öfterblühende Strauchrosen die einzelnen Triebe um die Blüten und 3–4 Blätter. Einmalblühende Strauchrosen erhalten im Sommer einen leichten Formschnitt oder Sie lassen die Blütentriebe von einfach blühenden und Wildrosen stehen, um sich im Herbst am Fruchtschmuck der Hagebutten zu erfreuen. Gefüllt blühende Rosen bilden meist keine Früchte und können zurückgeschnitten werden. Starke Johannitriebe, die von Strauchrosen im Juli gebildet werden, können stehen bleiben. Sie sind gut geeignet, um den Rosenstock in den Folgejahren zu verjüngen. Erst im kommenden Frühjahr werden sie an die Form der Pflanze angepasst zurückgeschnitten.

Tipp:
Denken Sie daran, Ihre Rosen nach dem Sommerschnitt auf jeden Fall nochmals nachzudüngen! Besonders gut geeignet sind spezielle Bio-Rosendünger, die bei der Anwendung auch gleich noch das Bodenleben aktivieren.

Bild: Beetrosen im Rosengarten Kirchschlag © GartenAkademie.com

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