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Die Stars der Weihnachtszeit

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Sicher haben Sie ihn schon entdeckt  – den Weihnachtsstern in all seiner Farbenvielfalt. Mit seinen prächtigen, roten, rosa, gelben oder weißen Hochblättern und den kleinen, kugelförmigen Blüten, die sich – unscheinbar wie sie sind – in einem kleinen Grüppchen aneinander kuscheln, bringt er jetzt wieder Farbe in unser Wintergrau. Zu Tausenden werden die Stars der Adventzeit in den nächsten Wochen wieder unsere behaglich warmen Wohnzimmer schmücken. Mit der Wahl des warmen Zimmers haben Sie bereits die Grundlage für eine erfolgreiche Poinsettien-Saison geschaffen, denn als echter Mexikaner liebt der Weihnachatsstern das warme Klima seiner alten Heimat.
 

Über die Haltbarkeit entscheidet sich oft schon beim Kauf

Weihnachtssterne sind übrigens unkompliziert, wenn man schon beim Kauf prüft, „woran man sich bindet“. Ein wichtiges Indiz für eine gesunde Pflanze sind die Blüten: Die eigentlichen Blüten des Weihnachtssterns – die so genannten Cyathien – sind die kleinen, grün-gelb gefärbten Kügelchen inmitten der großen, bunt oder weiß gefärbten Hochblätter (siehe Foto oben). Entscheiden Sie sich beim Kauf für Pflanzen aus heimischer Produktion, deren Blüten gesund wirken. Abgefallene Cyathien sind ein Hinweis darauf, dass der Weihnachtsstern bereits geschädigt ist oder längere Zeit, z. B. beim Transport, im Dunkeln verbringen musste. Auch die sattgrünen Laubblätter sollen fest an der Pflanze haften und nicht gleich abfallen, wenn Sie den Topf hochheben. Qualitativ hervorragende Weihnachtssterne haben die gesamte Kulturzeit in einer heimischen Gärtnerei verbracht und mussten nicht tagelang in dunklen LKWs transportiert werden. Haben Sie also ihre gesunde Wunsch-Poinsettie gefunden, so geht es an den sicheren Heimtransport. Erfahrene Gärtner und Floristen werden die Pflanze dick und warm einpacken, denn kalte Temperaturen schädigen jeden Weihnachtsstern, seien es auch nur der kurze Weg bei Wintertemperaturen vom Geschäft zum Auto. Allein dieser Service ist es Wert, Poinsettien in einem Fachbetrieb zu kaufen.
 

Die richtige Pflege

Zuhause angekommen, erhält der neue, grüne Mitbewohner ein helles Plätzchen im Warmen – frei von Zugluft, und möglichst nicht der Mittagssonne ausgesetzt. In seiner Heimat ist der Weihnachtsstern ein Waldbewohner – vergleichbare Lichtverhältnisse bieten wir ihm an einem west- oder ostseitig gelegenen Fenster. Gießen Sie mit Gefühl: Der Wurzelballen sollte nicht austrocknen, allerdings auch nie im Wasser stehen. In Übertöpfen können Sie Staunässe verhindern, indem Sie einige Tonscherben oder kleine Steinchen unter den Blumentopf legen. Gedüngt wird im Abstand von 14 Tagen 0,2 %-ig. 
 

Die europäische Geschichte des Weihnachtssterns ist 192 Jahre alt

Der Botaniker, Physiker und amerikanische Botschafter in Mexiko – Joel Roberts Poinsett – entdeckte den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) in den Wäldern Südmexikos. 1828 sandte er Stecklinge erstmals in seine Heimatstadt Charleston in South Carolina. Wie damals üblich, wurde die Pflanze nach ihrem Entdecker benannt und erhielt ihren ersten botanischen Gattungsnamen: Poinsettia, aus dem sich auch die in Europa mancherorts noch heute bekannte Bezeichnung „Poinsettie“ ableitet. Selbst in manchen österreichischen Regionen kennt man den Weihnachtsstern heute noch unter diesem Namen.

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